Montag, 25. Juli 2011

Kleine Nachtmusik

...das späte Licht, leuchtet schräg durch die alte Baumreihe am Abhang zum Kochertal. Im Winter sind diese Bäume oft mit glitzerndem Reif überzogen. Nun tragen sie schwere grüne Mäntel. Sommermäntel. Nur wenige Lichtstreifen kommen durch die Laubfülle.
Doch das reicht um die roten Mohnblüten im niederen Korn erglühen zu lassen.

Schönheit ist auch eine Frucht.
Sie kann mit dem Augen geerntet werden und nährt die Freude die wiederum die Seele speist.

Von Luft und Liebe - und Schönheit - kann man nicht leben, heißt es,
doch wie ist es möglich zu leben ohne sie?



Donnerstag, 30. Juni 2011

Glücksfutter



Vielen Dank an Dich,
dass Du machmal in meinen Blog geschaut hast
Ich habe dieses Medium lange nicht mehr aktiviert.

Es war und ist sehr viel in Bewegung.
Lebensströme mit zugleich großer Stille - inmitten all der Aktivitäten

Da ist Besinnung und Nachdenken,
auch Vordenken, Visonieren und viel Mitdenken.
Das heißt auch im Dialog sein:
mit Menschen, mit der Natur, mit mir selbst.

Mitdenken: das Wort bringt mich drauf es noch ein wenig anders zu betrachten, nämlich als:

die Mitte denken,
die Mitte denkend eröffnen.

Die Mitte nicht als einen technischen oder egozentrischen Mittelpunk verstanden, sondern als einen vertikalen Strom.

Dann unter diesem geistig-seelischen Strom wie im Regen zu stehen,
der einen Lebenstanz eröffnet der alle fixen Koordinaten lockert und
Distanz und Zwischenraum erzeugt, durch den goldene prickelnde Leere rieselt.

Das löscht zunächst mal alle Bilder und Begriffe aus, oder besser: löst sie ein in einen pulsierenden Grund aus dem sich neue bilden können. Können, aber nicht müssen.

Solches Geschehen lässt sich nicht eins zu eins auf die Oberfläche meines Bildschirms übertragen, ohne sich in seiner Qualität zu verflachen.
Im Grunde läßt es sich nicht mal
andeuten ohne sich schon zu verfälschen. Und wenn die einzige Sprache, die dafür taugt,
die Poesie, dafür genommen wird, dann setzt auch dies schon wieder eine Leserin, einen Leser voraus, der bereit ist in diesen Metaphern mitzuschwingen, und sich nicht von so viel Unbestimmtem und Unbestimmbaren abschrecken läßt, bzw. darin den Beweis sieht, dass das ja alles ohnehin nur irgendwelche Blümchengedanken sind.
Doch nebenbei: wer weiß schon welche Macht Blüten und Blumen haben. Ohne sie, da bin ich sicher, wären wir Menschen nicht lebensfähig.

Besser ist dann Schweigen, reifen lassen und die tausend und zwei Fotos nicht zu zeigen.

Es wird schon wieder auftauchen was ich ins "Netz" geben möchte.

Achja: "Netz"!
Was macht ein Netz? Wofür ist ein Netz da? Von seiner Bedeutung her doch um etwas zu fangen, einzufangen. Doch ich habe nicht die Absicht zu fangen.
Dann müsste ich mich ja um den Fang kümmern, ihn "verwerten", ausnehmen etc.
Das brauche ich nicht. Zudem macht es abhängig, auch den Fänger von der Beute. Nein, Beute ist nicht mein Wunsch.
Mein Wunsch ist frei zu lassen, frei zu schwimmen und nicht in den virtuellen und realen Netzen aus gefangen zu werden oder selber zu fangen.
Auch ein Grund, das denke ich jetzt, um nicht immer regelmäßig zu schreiben. Das verhindert Gewohnheiten und damit Abhängigkeiten.

So ist es auch eine Frage der Balance wie oft ich dieses Medium nutze.

Auch dabei geht es um Mitte und Mass, als die Kunst durch die der Tanz des Lebens, Arbeitens und Liebens gelingen kann.

Netzwerke bilden, das ist noch etwas anderes als Netze auszulegen um etwas zu fangen.
Netzwerke bilden, das ist möglicherweise genau das Gegenteil, weil es das schöpferische Potenzial aktiviert und braucht damit etwas gelingt wovon alle die teilnehmen etwas "haben". Alle!, und keiner nur auf Kosten der andern lebt.
Das ist ein großes Thema und soll ein andermal vertieft werden.

Sicher gibt es im Internet sehr viele Netze die etwas fangen wollen, mich, dich, uns. Die uns in ihren Bann ziehen wollen, die uns abhängig machen wollen, die sich von uns nähren wollen.

Doch für wen wir Futter sein wollen, das können wir in einem gewissen Grad selbst entscheiden, und wen wir füttern wollen auch. Denn das was wir füttern wächst.

Wahrnehmung, Aufmerksamkeit das ist reales Futter. Damit füttern wir und nähren uns.
Was man in die Aufmerksamkeit nimmt das verwirklicht sich - sofort. Es wächst, wird Gefühl, Gedanke, Vorstellung, Projektion und schließlich Projekt.

Wenn wir manchmal die Stille und den inneren Frieden und den Tanz und die Kunst und die göttliche Liebe in die Aufmerksamkeit stellen, lösen sich jene Netze die Fallen sind auf und es bilden sich klingende Netzwerke aus Tönen und Licht.
Das werden dann Dome aus Tanz, das sind Schwärme aus freien und befreiten Gedanken und Gefühlen, das gibt Netze in denen alle saugende Schwerkraft gewandelt ist in stabile, farbige, kraftvolle Leichtigkeit in denen die Freude wohnt. Freigiebig spendet sie an alle ihre Teilnehmer Glücksfutter.

Das ist eine mögliche Architektur des Blutes und der Hormone, die jeder und jede in seinem Sein verwirklichen kann. Am eigenen unkündbaren inneren Arbeitsplatz.

Nun ist doch wieder einiges geschrieben.
Futter.
Hoffe es nährt und macht frei und fröhlich.

Danke fürs lesen.








Donnerstag, 28. April 2011

Muße, SWR Feature am 4.5.2011


Margrit Irgang, vor Bild „präzise Weite“, KUNST KLOSTER art research, Frauenhof 2011 Foto: Alfred Bast



SWR2 Leben


Muße

Sendung am Mittwoch, 04.05.2011, 10.05 bis 10.30 Uhr

Plädoyer für das schöpferische Innehalten
Von Margrit Irgang


Müßiggang ist aller Laster Anfang, heißt es im Volksmund und manch einer denkt dabei auch gleich an die siebte Todsünde - die Trägheit. Den negativen Klang von "Rumhängen" und "Nichts tun" wird die Muße nur schwer los. Die Antike verstand darunter jedoch keineswegs Faulheit, sondern ein schöpferisches Denken und Tun, das nicht dem Diktat der Nützlichkeit unterworfen ist. Warum die Muße ihren Platz in jedem Leben haben sollte, darüber denkt die Schriftstellerin Margrit Irgang, gemeinsam mit einem Künstler (Alfred Bast) einem Soziologen und einer Journalistin nach.



Margit Irgang hat auch einen wundervollen Essay zu meinem Buch "Werkgruppe Naturikonen" geschrieben, das am Montag (2.5) in Druck geht und zur Ausstellung in Aalen erscheint.
Sie wird diese Ausstellung am 19.5. (19.30) im Ostalbkreishaus eröffnen.

Nähere Infos dazu: seperat.

Sonntag, 24. April 2011

O STERN


A.B. Schrift-Bild 30x30 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2010


Osterexkurs über das Ei.



- Im Ei verbinden sich zwei gegensätzliche und Komplementäre Qualitäten: Kreis und Strahl.


- Das Ei ist eine vollkommene Kugel - mit einer Richtung. Evolution pur!


- Eine Form die zugleich Ruhe und Bewegung ist.


- In der Eiform selbst zeigt sich was dessen Bestimmung ist.

Zwei Brennpunkte also: der Ur-sprung, die Ur-teilung in einer Gestalt.



und weiter:


- was passiert mit dieser perfekten Form im weiteren Verlauf?


Bis zu einem gewissen Moment ist sie Brutstätte und zugleich schützende Hülle, nur um dann, wenn diese Aufgabe erfüllt ist, zu zerbrechen!


Man mache sich das klar: die vollkommenste Form wird, wenn sie ihrem Zweck gerecht wird, zerstört!

Wenn nicht, wird aus dem ehemaligen Schutzraum, in dem das Werdende ungestört wachsen und reifen konnte, eine Gefängniszelle, in der das Gehegte an seinem eigenen Wachstum erstickt!


Erinnert das nicht an Entwicklungsprozesse in anderen Zusammenhängen?

Solche Vorgänge finden sich doch bei näherem Hinschauen in der eigenen Existenz, zwischen den Generationen, in politischen Parteien und religiösen Bewegungen und Künstlern wieder, die sich von erfolgreichen Findungen nicht mehr lösen können, obwohl sie merken, dass durch die Reproduktion ihre innere Karriere zugunsten der äußeren stagniert.


Wie oft geschieht es, dass reife Entwicklungen durch die beharrliche Wahrung der Form versanden und stagnieren.

Und wie oft geschieht die Umkehrung: unreife Kräfte sprengen die Form, bevor die innere Entwicklung abgeschlossen ist für den Austritt, die Eintritt in die neue Lebenssphäre.

Der richtige Moment, bzw. eine relative kurze Zeitspanne, ist entscheidend dabei.

Nur dann ist der Aufbruch keine Zerstörung, sondern Erfüllung. Nur dann ist der bergende Schutz kein Getto, sondern Wohnstätte für den nächsten notwendigen Schritt in der Evolution.


Ostern.

O S T E R N



(aus meinem Essay: "Von der Entdeckung des offen Sichtlichen", in: Die Graue Editon, 2003, Die Kunst der Wahrnehmung, Hersg. Michael Hauskeller.)



Foto. A.B. Karsamstag 18.45 Uhr

Freitag, 1. April 2011

Kunst und Erkenntnis als Aufbruch nach Innen, Symposium





Zum Symposium erscheint eine Broschüre mit Texten und Bildern von Prof. Raimer Jochims und Alfred Bast.


pastedGraphic.pdf

Die Verwandlung der Wirklichkeit. Kunst und Spiritualität heute (Broschüre).

Symposium

Alfred Bast, Martin Weyers, Dr. Peter Guttenhöfer, Michael Evers, Jürgen Binder


Kunst ...


Die Kunst ist heute in einer unübersehbaren Weise erweitert und ausdifferenziert. Auch hierin ist sie ein Spiegel unseres Daseins. Kann sie uns in einer Zeit der Krisen und Umwälzungen zu einem Wegweiser werden? Kann sie uns helfen, aus den Fragmenten vielfacher Lebensentwürfe ein neues Ganzes zu erschaffen?

Die tiefere Bedeutung der Kunst liegt darin, dass sie die Erinnerung an unseren geistigen Ursprung bewahrt. So standen auch für die Kunst der Klassischen Moderne spirituelle Weltbilder Pate. Die Postmoderne der letzten Jahrzehnte hingegen hatte in weiten Bereichen eher eine anti-metaphysische Richtung. Seit einigen Jahren ist nun wieder ein erwachtes Interesse an Transzendenz zu beobachten.

Die Idee der Veranstaltung ist, neue Perspektiven zu öffnen für „Das Geistige in der Kunst“. Aus verschiedenen Richtungen werden spirituelle Quellen für die Kunst sichtbar gemacht. Können sie eine neue künstlerische Praxis begründen und für die Kultur insgesamt fruchtbar werden?


Programm


14.00 Uhr Begrüßung und Vorstellung der Referenten
14.15 - 14.45 Uhr
Alfred Bast
Die Gestalt – das Sichtbare als Ausdruck des Unsichtbaren
15.00 -15.30 Uhr
Martin Weyers
Kunst und Mythos
15.45 - 6.15 Uhr Kaffeepause
16.15 -16.45 Uhr
Dr. Peter Guttenhöfer ...
Schillers Idee vom „Spiel“ als Weg zur Freiheit
17.00 -17.30 Uhr
Michael Evers
Neuplatonismus nach der Postmoderne
17.30 -18.00 Uhr Gespräch


... und Spiritualität


„Zuerst werde ich hier von einer Idee sprechen, die, soviel ich weiß, noch in keines Menschen Sinn gekommen ist – wir müssen eine neue Mythologie haben, diese Mythologie muss im Dienste der Ideen stehen, sie muss eine Mythologie der Vernunft werden.“
aus: Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus

„Alle Wissenschaften und alle Künste wird die große Revolution ergreifen.“
Friedrich Schlegel

„Kurz gesagt, ist die Wirkung der inneren Notwendigkeit und also die Entwicklung der Kunst eine fortschreitende Äußerung des Ewig-Objektiven im Zeitlich-Subjektiven.“
Wassily Kandinsky

„Die bildende Kunst steht also offenbar als ein tätiges Band zwischen der Seele und der Natur, und kann nur in der lebendigen Mitte zwischen beiden erfasst werden.“
F.W.J. Schelling

„Aber was ich vielleicht am stärksten empfinde: Farbe ist, glaube ich, der kürzeste Weg zum Herzen, zu den Gefühlen, den Empfindungen. Und sie wiederum führen uns zum Sinn, der dann die Transzendenz möglich macht.“
Jerry Zeniuk

„Bevor du einen Bambus malst, musst du zuerst in einem wachsen.“
Zen-Meister Su Dongpo

„Und das ist eine andere Gestalt als die alte. Es ist also das Auferstehungsprinzip: die alte Gestalt, die stirbt oder erstarrt ist, in eine lebendige, durchpulste lebensfördernde, geistfördernde Gestalt umzugestalten … Das ist der erweiterte Kunstbegriff.“
Joseph Beuys


Die Referenten


Alfred Bast
Künstler, Wahrnehmer, Denker und Auf-Zeichner.
Studium der freien Kunst an der Akademie Stuttgart, bei Prof. Gollwitzer und von Stockhausen. Seit 1975 regionale, nationale und internationale Ausstellungen und Kunstprojekte. 1995/96 Gründung KUNST KLOSTER art research, mit Seminaren und Projekten zu Kunst, Wahrnehmung und Spiritualität.

Martin Weyers
Freier Maler und Grafiker mit Atelier in Ludwigshafen; Mitarbeiter der Joseph Campbell Foundation, Kalifornien; 2008/2009 entsteht in der Mohave-Wüste ein Bilderzyklus, in dem Naturerfahrung und Fragmente aus dem Werk von Novalis eine neue Verbindung eingehen.

Dr. Peter Guttenhöfer
Kenner der ästhetischen Theorie Schillers; Lehrer an der Freien Waldorfschule Kassel; tätig in der internationalen Waldorfschulbewegung; Veröffentlichungen zur Kulturgeschichte

Michael Evers
Künstler, Kassel; Arbeitsschwerpunkte Malerei, Zeichnung, Naturphilosophie; Lehraufträge; Leiter der Freien Schule für Organische Gestaltung; Publikationen zum Thema Kunst und Philosophie

Moderation: Jürgen Binder
Rechtsanwalt, Sörth/Ww.; langjährige Zusammenarbeit mit Joseph Beuys; Tätigkeit in der Wirtschaft; zeitweise Generalsekretär der Kinderhilfsorganisation Terre des Hommes; Gründungsmitglied der Grünen; bis 2005 geschäftsführender Gesellschafter und künstlerischer Leiter des „Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne“ von Hugo Kükelhaus.

Sa, 09.04.2011

14:00 -18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Mannheimer Kunstverein

Augustaanlage 58

68165 Mannheim

Deutschland

Karten

Vorverkauf / Reservierung und an der Kasse

Eintritt 10 €, ermäßigt 8 €


www.stiftung-rosenkreuz.de



KinderHerz, Ausstellung in Ludwigsburg


Liebe Leser und Innen...Die Information ist gestalterisch leider etwas durcheinander, da ich die technischen Mittel nicht kenne, eine PDF-Dabei so auf das Blog-Layout zu übertragen, dass sie nicht geteilt wird. Momentan bin ich auch nicht in der Lage, die Bergwerke und Labyrinthe der verschlungenen Wege diverser Programme zu erkunden. So bitte ich um Nachsicht. Es ist sicher eine sehr sehenswerte Ausstellung, weil das Herz es allen Künstlern erlaubt so ganz aus dem Herzen und zu gestalten.



Die Ausstellung – KunstHerzen Baden-Württemberg – bringt die Kunst in die Herzen von Baden-Württemberg.

1. - 25. April 2011

Ausstellung in Schloss Ludwigsburg Attica-Räume neben der Keramiksammlung | Öffnungszeiten: Täglich 10 - 17 Uhr


Oktober 2011

Landratsamt Konstanz, Bodenseehalle

Weitere Informationen zu aktuellen Terminen: www.aktion-kunstherz.de


Teilnehmende Künstler:

Alfred Bast | Matthias Beckmann | Heide Bihlmaier | Harald Björnsgard | Johannes Braig | Sabine Braun | Monika Braunert | Paul Breinig | Isa Dahl | Peter Degendorfer | I.K.H. Diane, Herzogin von Württemberg (DxDiane) | Wolfgang Ehehalt | Heike Endemann | Filderbahnfreunde Möhringen FFM | Marlis Glaser | Gyjho | Erwin Holl | Ibrahim Kocaoglu | Michaela Kern | Stefan Knaus | Justyna Koeke | Salla Kuhmo | Jörg Mandernach | Erich Mansen | Susanna Messerschmidt | Denise Moriz | Karl Ulrich Nuss | Raphael Pohland | Thomas Putze | Hans Werner Stahl | Daniel Rau | Sebastian Rogler | Uwe Schäfer | Roland Schauls | Hedi Schwöbel | Monika Sigloch | Vilja Staudt | Hannes Steinert | Menja Stevenson | Gunter Stilling | Horst Strümann | Jan Peter Tripp | Daniel Wagenblast | Thomas Weber | Mirja Wellmann | Daniel Wenk | Gert Wiedmaier | Christa Winter | Bettina Yagmur | Mehmet Yagmur | Uli Zeh | Xian Wei Zhu

Freitag, 25. März 2011

Frühling

Sonnenaufgang 21.3.2011 am Arbeitsplatz Frühlingsanfang

Nach langer Zeit mal wieder eine Blog-Nachricht.
Viel ist passiert. Viel passiert. Großes, Schockierendes. Bilder von Japan die sprachlos machen. Bilder von Menschen die sich aus lastenden Diktaturen befreien wollen. Kampf, Flucht, Not.

Eine unglaubliche Menge an Informationen flutet über die Medien ins Bewusstsein. Diese Gleichzeitigkeit der Ereignisse, dass wir von den Arbeitern am Kernreaktor in Japan wissen, von den den düstern Vorgängen im Mittelmeerraum, die Strategien der Politiker vor der Wahl erleben, all das füllt das Denken und Empfinden und bringt entsprechende Wirkungen und Reaktionen zum Schwingen.

Inmitten dieser medialen Dichte, die ab einer gewissen Dosis zur Sucht werden kann, und ihrerseits eine Art von "Verstrahlung" bewirkt, ist es nötig stille Räume zu schaffen in denen die Gedanken und die Ausrichtung nach Innen gerichtet sind.

Die letzten 6 Wochen konnte ich das erfahren, als ich an dem neuen Buch über die NaturIkonen gearbeitet habe, das jetzt in die Produktion geht und Mitte Mai erscheinen wird.

Am Sonntag werden wir auf den Klosterhof das erste der vier Treffen zu den Jahreszeiten haben. Wie im letzten Jahr. Wobei wir diesmal den Aufbruch der Natur mit dem Zeichenstift beantworten.

Die Informationen dazu finden sich in meinem Blog weiter unten, die Zeiten und Konditionen sind geblieben.