Sonntag, 1. November 2015

Rechenleistung am 1. November 2015 und am 21. November






Diese "Rechen-Kunst" ist am 1. November, an Allerheiligen, zwischen 12 bis 16 Uhr im klarsten Sonnenlicht entstanden.

In dieser Dimension zu "zeichnen" ist nur aus einem inneren Rhythmus möglich, der seine Ordnung aus sich selbst heraus entfaltet - im innigem Dialog mit den Bäumen und der Landschaft. 



Rechenarbeit mit Pappellaub, Mittagszeit

Rechenarbeit mit Pappellaub, Mittagszeit

Rechenarbeit mit Pappellaub, Mittagszeit

Rechenarbeit mit Pappellaub, Mittagszeit


Der Köper "weiß" was er zu tun hat. Es gibt keine Vorüberlegungen dabei,
das geschieht intuitiv, spontan und sicher, wie ein Tanz. 

Wenn beim rechen unter den farbigen Blättern das leuchtende Grün der Wiese zum Vorschein kommt, das knisternde Geräusch an Kindheit erinnert,
und die erdigen Gerüche des Herbstes sich in der Wärme der Sonne entfalten, ist der Sinn voll Freude und das Herz voll Dankbarkeit über das was einfach so da ist: Die Schönheit der Natur selbst im "Abgefallenen".




21.11. Zwanzig Tage alt ist das Rechenwerk, das ich täglich erneuert habe. Die letzten Tage gab es Sturm und Regen. Der Wind zeichnete mit und eröffnet die Möglichkeit neu mit dem Material der Blätter umzugehen.











1 Kommentar:

Désirée Edelbluth hat gesagt…

du hast die fantastische, WUNDERvolle Gabe, unsichtbare Dinge zu sehen..
einmalig schön deine RechenLEISTUNG .. ein vermitteln von gleichzeitig tiefem eindringen, scharfem unterscheiden und sehen, vielseitigem verbinden und standhaft beharrlichem meditativem gehen .. im herbstlichen krönenden Rhythmus der Natur..


’’Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen.‘‘
Thomas Mann

DD.. Désirée